Hundepflege leicht gemacht

Von dogodu-Information
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Für Hundebesitzer ist der Vierbeiner meistens mehr als nur ein Haustier. Er ist ein fester Bestandteil der Familie. Aber genau wie jedes andere Familienmitglied benötigt auch die Fellnase die richtige Pflege. Das gilt vor allem für die Pfoten und Zähne.

Pfotenpflege

Viele Hundebesitzer vernachlässigen leider die Pfotenpflege. Dabei sind sie für den Hund sehr wichtig für die Lebensqualität. Werden die Krallen nicht regelmäßig gekürzt, können sie sich ins Nagelbett drücken. Dadurch werden die Pfoten empfindlich und die Fellnase kann nicht mehr so gut laufen.

Um herauszufinden, ob die Krallen zu lang sind, empfiehlt es sich den Hund darum zu bitten, auf einem geraden Untergrund stillzustehen. Stellt man dabei fest, dass die Krallen bereits den Boden berühren, dann sind sie zu lang. Es empfiehlt sich, diese so schnell wie möglich zu kürzen. Im Handel gibt es für jede Hundegröße die passende Krallenschere. Alternativ bietet sich das Feilen an. Allerdings ist nicht jeder Vierbeiner von dem Geräusch begeistert. Wer sich nicht traut, die Krallen zu kürzen kann auch zum Hundefriseur oder Tierarzt seines Vertrauens gehen.

Was die Ballen betrifft, sollten diese besonders in den Wintermonaten regelmäßig eingecremt werden. So lässt es sich vermeiden, dass sie aufgrund des Streusalzes auf den Gehwegen austrocknen und reißen. Befinden sich unter den Pfoten lange Haare, dann empfiehlt es sich, diese etwas zu kürzen.

Reinigung der Ohren

Die Pflege der Ohren sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Es ist nicht nur wichtig, den Schmalz, sondern auch die Haare in den Ohren zu entfernen.

Wer es vernachlässigt, den Ohrenschmalz beim Hund regelmäßig zu entfernen, muss damit rechnen, dass sich dort mit der Zeit ein Pfropf bildet. Wenn der Fall bereits eingetreten ist, braucht man jedoch nicht in Panik zu geraten, denn es gibt hochwertige Ohrenpflegemittel für Hunde. Diese haben die Eigenschaft, verhärteten Ohrenschmalz aufzuweichen. Das gilt auch für Schmutz, der sich eventuell in den Ohren festgesetzt hat. Hunde, die Schlappohren haben, haben öfter mit schmutzigen Ohren zu kämpfen als Vierbeiner mit Spitzohren.

Was die Ohrenpflegemittel betrifft, gibt es übrigens eine große Auswahl. Das sind beispielsweise flüssige Ohrenreiniger, aber auch Reinigungspads. Wer eine Ohrspülung beim Vierbeiner machen möchte, wird ebenfalls fündig. Sie reinigt nicht nur den äußeren Gehörgang, sondern auch die inneren Bereiche, die nicht ganz so leicht zugänglich sind. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Hamamelis und Kamille können möglichen Juckreiz bekämpfen.

Die richtige Zahnpflege

Wer glaubt, dass Trockenfutter dabei hilft, die Zähne zu pflegen, irrt leider. Der Grund ist, dass das aus getrockneten Lebensmitteln bestehende Futter oft Getreide enthält. Das kann den Zahnschmelz des Vierbeiners auf lange Sicht angreifen.

Es empfiehlt sich besser auf eine Fütterung von unverarbeiteten Lebensmitteln zu setzen. Ob es sich dabei hauptsächlich um rohes Fleisch (Barf) oder Essensresten vom Tisch handelt, ist jedem Hundebesitzer selbst überlassen. Früher bekamen die Vierbeiner schließlich auch das gleiche Essen, das ihre Halter aßen. Allerdings ist es dabei wichtig zu wissen, dass die Ernährung früher deutlich gesünder und reichhaltiger war. Fertigprodukte gab es noch keine.

Zusätzlich sollte der Vierbeiner stets Kauknochen und Knorpel bekommen. Das Kauen hilft dabei Zahnbelag zu entfernen. Wer möchte, kann dem Hund zur Unterstützung regelmäßig ein Dentalspray ins Maul sprühen oder ihm die Zähne putzen.

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